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"Ohne Rap hätt ich keinen Traum mehr bis ich verreck / und ich rap auch wenn alle glauben es hat kein Zweck / ich hol ihn back wenn alle behaupten HipHop ist weg / und bring ein Stück von ihm zurück auf die Map / wir holen ihn back!"

(aus "Hol ihn back")

In einer Zeit, wo jede Sekunde ein neuer -vermeintlicher- Superstar im musikindustriellen Schnellbrüter geboren wird, hebt sich FRANKY KUBRICK (formerly known as Karibik Frank) wohltuend von der breiten Masse ab: kein Wunder, denn 0711 ließ sein ursprünglich aus dem Sauerland stammendes "best kept secret" über Jahre hinweg reifen, ließ ihm Spielraum seinen völlig eigenen Style zu entwickeln und diesen immer wieder zu verfeinern. Dieses ausgefuchste Artist-Development geschah unter den kritischen Augen und Ohren der Kopfnicker Records-Labelbetreiber, den Massiven Tönen, ihres Zeichens feste Größe und erfahrene Heads im hiesigen Rap-Geschäft.

Hier fand Frank den perfekten Nährboden für seinen vor Energie und ungebündelter Kreativität strotzenden Rap-Mikrokosmos. Erste Aufnahmen für Kopfnicker Records, wie "Psychisch Frank" und das grandios storytellende "Staatsfeind Nr.1", spiegelten diese Kernaussage ideal wieder und fanden sofort eine große Hörerbasis - gleichsam unter Kritikern, wie unter Fans.

Frank blieb aber nicht stehen, sondern öffnete seine HipHop-Horizonte zusätzlich und erweiterte sein uniques Konzept durch soulfullen Gesang (Dank seines Kollegen Fetsum).
Gemeinsam mit den beiden erfahrenen Produzenten Michel Baur und DJ Emilio erarbeitete Frank in perfektem Teamwork ein musikalisch wegweisendes Fundament für seine LP. Aus Respekt vor seiner Arbeit entstanden zusätzlich weitere wertvolle neue künstlerische Freundschaften: so erarbeitete er sich über die Jahre hinweg eine erstklassige Gastproduzenten-Riege für sein Debütalbum (u.a. Simon Vegas, Yvan, Dash, Brisk Fingaz), die ebenfalls nur beattechnische Maßanfertigungen zauberte.

Und im Gegensatz zu etlichen seiner rappenden Kollegen endete dies keineswegs in lieblos zusammengekauften Beats, sondern wirkt auf "Rücken zur Wand" wie ein einziges, homogenes Meisterwerk - eine Leistung, die man von anderen HipHop Artists erst nach mindestens 3 Alben Vorlauf erwarten kann.

Schnell wird klar, dass sich seine Wahlheimat Stuttgart zu einer echten Triebfeder für sein künstlerischeres Potential entwickelte: kritisches Feedback und steter Input beflügelten seine extreme Energie stets Neues zu schaffen und immer auch aufs Neue dazuzulernen.

Die vergangenen Monate dokumentieren eindrucksvoll die außergewöhnlichen Erfolge seines umtriebigen Schaffens: gleich vier Ausgaben hintereinander (!) war Franky auf der für ihr erlesenes Material szeneweit bekannten Heft-CD des deutschen HipHop-Referenzmagazins JUICE zu hören. Seine genial-lockeren, crazy eigeninterpretierten Cover-Versionen bekannter US-Rap/R&B-Hits zusammen mit Fetsum ("Du blutest voll" alias "Beautiful", "Lady in Love" alias "Crazy in Love" und "Zebrastreifen" alias "Gossip Folks") drangen per Mundpropaganda und Internet-Download in den letzten Winkel der Rap-Republik und wurden von den Medien, sowie in den Clubs zurecht als einfallsreiche Clubbanger gefeiert!

Die Zeit ist also reif für Franky Kubrick und sein ausgewachsenes, hochmusikalisches LP-Baby "Rücken zur Wand", das gleichsam erwachsener und spielerischer kaum ausfallen könnte - eine selten gewordene Mischung, wie sie sich fresher und relaxter einfach nicht anhören kann!

Sein Style ist dabei, ebenso wie seine Stimme, absolut unverwechselbar. Franky spielt mit Klischees, stellt sich bei seinen brillant erzählten, quasi im Cinemascope-Format vorgetragenen Rap-Stories als extrem scharfer Beobachter heraus (höre "Victorias Secrets").

Und gleich die erste Singleauskopplung "Hypnotisiert" zeigt, wie geschickt Franky die Gänge shiftet: produziert von dem kroatischen Über-Produzent Dash (Black Out Entertainment, u.a. ASD) entstand eine waschechte HipHop-Hymne, die ihr Publikum ähnlich tief in ihren Bann schlägt, wie damals die Schlange Kaa im Dschungelbuch.

Musikalische Freundschaften dokumentieren und ergänzen sich auf Frankys langerwartetem Debüt grenzüberschreitend aufs Beste: so entstand über die Jahre eine ungemein explosive und lebendige Producer-Mixtur - quasi die beatgewordene Essenz aus Schweiß und Tränen.
Ganz zentral im Mittelpunkt steht dabei das konsequente Teamwork Franks mit Michel Baur und Kolchose- & 0711 Club- Ikone DJ Emilio. Zusätzlich steuert der Hannoveraner DJ Brisk Fingaz (MB 1000) Original-Blaxbloitation-Sounds bei, der Schweizer Yvan (von Double Pact, produzierte u.a. den Massiven-Hit "Cruisen" und ASDs "Sneak Preview") bastelte mit "Was ich brauch" ein daumendicke Hit-Bombe und der Hamburger-Heatmaker Simon Vegas lässt oberamtlich auf "110-112" Bässe boomen.

Auch MC-technisch konzentriert sich Franky auf puren Qualitäts-Output: ob mit Beneluxus (von MB 1000 auf "Hol ihn back") oder Phreaky Flave (auf dem adrenalinpumpenden "Was ist wenn…") - stets ist es Teamplay deluxe! Die mitreißenden Soul-Lyrics von Frankys Buddy Fetsum upliften auch diesmal LP-Tracks, wie den punktgenau gedroppten Titelsong ("Rücken zur Wand"), die emotional grundehrliche Seelenspiegelung "Alles Cool" und das phantasievolle "Taub und Blind".

Und ein schöneres Vermächtnis als das tief berührende "Kinderaugen" kann ein liebender Vater seinem Sohn ohnehin nicht vermachen: Franky widmet seinem vierjährigen Sohn Quentin diesen außergewöhnlichen LP-Track und featuered ihn per Special Guest-Auftritt!

FRANKY KUBRICK liefert mit "Rücken zur Wand" jenen dringend notwendigen Impuls der dem in seinen eigenen Klischees erstarrten deutschen HipHop so dringend gefehlt hat - "viele Jahre schreib ich Tracks und es passiert nix / doch jetzt ist die Wartezeit vorbei und alles wird fresh!" Ohne Zweifel: die Zeit ist reif - hier kommt KUBRICK!


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Franky Kubrick
Konzertkasse – Tickets im bundesweiten Vorverkauf
Name: Franky Kubrick
Alias: Big Frank, Karibik Frank
Typ: MC
Genre: Hip Hop, Rap
Stadt: Gelsenkirchen; Dortmund; Stuttgart
Links: MySpace
Mitglied bei:Dreiländeract