Ich hoffe, dass Du Dich in einem relaxten Zustand befindest und wünsche Dir viel Spaß auf meiner Homepage – ich heiße Dominik, bin 26 Jahre alt und lebe seit 1998 in Deutschland. Die Jahre davor habe ich im Ausland gelebt und bin dort auch zur Schule gegangen. Ich lebte als Kind in Mexiko, Liberia und New York und als Youth man dann einige Jahre in Kenia und Ägypten.
Der Name „Jahcoustix“ ist mein Künstlername und setzt sich aus den Wörtern „Jah“, was für mein Verständnis von Spiritualität steht und „Acoustics“ zusammen. „Jahcoustix“ ist die Stimmung, die ich mit meiner Musik erzeugen möchte. Die Texte meiner Tunes befassen sich mit den Erfahrungen, die ich in meinem Leben mache oder gemacht habe – das sind oft philosophische, spirituelle aber auch sozialkritische Themen und natrülich die Liebe.
Als ich 16 war, bekam ich meine erste Gitarre und fing an, meine Gedichte mit Akkorden meiner Gitarre zu unterlegen. So entstanden die ersten Songs, die neben Bob Marley und Peter Tosh auch noch von The Doors, Alice in Chains und den Beatles inspiriert waren.
Reggae hatte ich schon länger gehört und bald hatte das Reggae Fieber auch meine ganze Musik erfasst. Bands wie Israel Vibration, Culture, Burning Spear, Don Carlos, Mighty Diamonds sowie viele andere große Reggae Bands trugen ihren Teil dazu bei.
Meine erste Band war die Schulband der Deutschen Schule in Nairobi / Kenia, mit der wir Rocksongs aus den 60 Jahren coverten und erste Live Gigs spielten. Wenig später gründete ich mit Freunden eine eigene Band, in der wir auch erste Gehversuche im Reggae wagten – gegroovt hat es nicht, aber viel Spaß hat`s gemacht und die Vibes waren sweet.
Ab 1996 war ich dann in Kairo/Ägypten zu Hause und machte dort mit meinem guten Freund George Musik. Wir spielten eigene Songs und coverten unsere Lieblings Reggae-Tunes. Das schöne war, dass unsere Stimmen sehr gut zusammen passten, also sangen wir alles zweistimmig und lernten so die Harmonien. In Kairo gab es auch eine Schulband in der ich sang, aber wir übten und spielten sehr unregelmäßig.
2 Jahre später machte ich in Kairo dann mein Abitur und zog kurz darauf nach München, um eine Ausbildung zu machen. Nach so langer Zeit wieder in Deutschland zu leben war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig aber es war leichter, als ich zuvor gedacht hatte. Die Ausbildung, die ich bei einer Plattenfirma machte, stellte sich später als sehr guten Schritt heraus, da ich mein musikalisches Ziel vor Augen hatte und mir so sehr wichtiges Wissen über das Musikbusiness aneignen konnte, was mich mehr als einmal vor einer falschen Entscheidung bewahrt hat. Bald traf ich Leute, mit denen ich anfing, Musik zu machen – wie z.B meinen guten Freund „Jiminy Cricket“. Was anfangs noch ein reines Studioprojekt war, entwickelte sich bald zu einem Live-Projekt. Es kamen neue Musiker in die Band und so spielten wir eine Mischung aus Reggae, Jazz und Pop (wir nannten es „Jeggae Music“). Im Sommer 2000 lösten wir die Band jedoch aufgrund von verschiedenen musikalischen Zielen auf.
Danach stieg ich bei zwei Münchener Bands als Backgroundsänger ein – bei meiner jetzigen Band „Dubios Neighbourhood“ und bei „Headcornerstone“.
Ab 2001 lag mein ganzer Fokus dann nur noch bei Dubios Neighbourhood Es hatte einige Umstellungen in der Band gegeben und so konnte ich nun meine Songs mit der Band umsetzen, was sehr flashig war. Die Band Dubios Neighbourhood besteht seit 1996 und entwickelte sich mit der Zeit ebenfalls von einem Studio- zu einem Live-Projekt an dem viele Münchener Musiker verschiedener Herkunft teilnahmen. Unser Debut-Album „Souljahstice“ wurde im September 2003 veröffentlicht, nachdem wir es nochmal komplett eingespielt hatten (…den es war zuvor im Studio komplett gelöscht worden).
Für mich ist Musik ein sehr breites Feld mit unendlichen Möglichkeiten und daher fing ich an, meine Songs in ihrer ursprünglichen akustischen Form mit Beats zu unterlegen. Bei diesem ersten Solo Projekt traf ich im Sommer 2002 auf A-Jugend, ein Sublabel von Universal Music und schloss mit ihnen einen halbjährigen Künstleraufbauvertrag ab. Ich produzierte ein 4 Track Demo mit Milan Meyer und Matthias Arfmann in Hamburg City und ging im November/Dezember 2002 als support mit Patrice auf Tour. In dieser Phase wurde das Demo über die A-Jugend diversen Plattenfirmen angeboten. Die Resonanz auf das Demo war sehr positiv und so kam es, dass ich im April 2003 einen Plattenvertrag bei Virgin records unterschrieb. Nach vielen Gesprächen kristallisierte sich heraus, welche Richtung das Jahcoustix Projekt einschlagen würde. Der sound sollte irgendwo zwischen Finly Quai, Ben Harper und Tracy Chapman landen, obwohl ich mich da nicht festlegen wollte.
Ende 2003 war ich dann zuerst als support von Mellow Mark und dann als support von Patrice auf Tour. Im April 2004 wurde mein erstes Soloalbum „Colourblind“ veröffentlicht. Nun kamen auch immer mehr Auftritte dazu, so dass ich ab dem Frühjahr 2004 regelmäßig mit Dubios N. spielte. Durch mein Soloalbum haben wir Unsere Zielgruppe erweitert und so ist die Symbiose zwischen den beiden Alben auf der Bühne zu einem acoustic Roots reggae verschmolzen. Letzten Sommer haben wir tolle Konzerte erleben dürfen, wie z.B das Afrika Festival, Summerjam in Köln oder dem Chiemsse Reggae Summer – außerdem war ich noch eine Woche auf USA Tour, was auch eine tolle Erfahrung war.
Für mich ist die Musik der Mittelpunkt in meinem Leben, und die Gefühle und Kraft, die die Musik in mir wecken, möchte ich mit anderen teilen. Mein Ziel ist es von meiner Musik zu leben und sooft wie möglich auf der Bühne zu stehen und live zu spielen.
Wenn man einen Traum hat, sollte man den Weg mit vollem Risiko gehen, auch wenn der Weg unklar scheint und sehr steinig sein kann. Ein Traum zu haben ist ein Geschenk – wenn man will, kann man alles erreichen, solange man an sich glaubt und nie den Respekt für Gott, die Mitmenschen und sich selber verliert. Ich kann mir nichts Schlimmeres vorstellen, als irgendwann zu realisieren, dass ich eine Chance aus Angst oder Unsicherheit vorbeifliegen habe lassen. Wenn man sein Ziel nicht erreicht, hat man es wenigstens versucht und kann seinen Weg weiter gehen.
Ich habe in meinem Leben sehr viel Armut und Elend gesehen, bin selber aber wohlbehütet und unter guten Bedingungen aufgewachsen. Die Armut in vielen Ländern hat mir gezeigt, wie dankbar man sein sollte, wenn man nicht hungern muss, genug Klamotten und ein Dach über dem Kopf hat. Das ist nicht überall so…leider wird das oft vergessen. Es gibt so viele Menschen, denen es so schlecht geht und trotzdem haben diese Menschen eine Lebensfreude, die man hier in Deutschland nur sehr selten findet. Das Leben im Ausland und der Umgang mit verschiedenen Kulturen hat mir gezeigt, dass materielle Sachen keine Lebensfreude oder Zufriedenheit bringen, sondern dass es ein unendlicher Teufelskreis ist, der nur Unzufriedenheit und Geiz mit sich bringt. Desweiteren gerät Gott in Vergessenheit, dadurch, dass an Ihn nicht mehr gedacht wird.
Niemand kann die ganze Welt verändern – und etwas zu verändern geht nicht von Heute auf Morgen. Mein Motto ist, bei sich selber anzufangen und das Leben positiv zu sehen, ohne die Augen vor der „Realität“ zu verschließen.
One Love,
Jahcoustix
