Interview: Azad
von Raúl Semmler
Mit ihrer kontroversen Haltung sorgten die Asiatic Warriors damals für Aufsehen in der HipHop-Szene. Die Gruppe gibt es schon lange nicht mehr, jeder macht sein eigenes Ding, ebenso Azad. Er hat bei 3P gesignt, was wohl vor ein paar Jahren undenkbar gewesen wäre. Unlängst ist seine erste Maxi „Napalm“ veröffentlicht worden. Zum Abmischen seines neuen Albums hielt sich Azad in Berlin auf. Diese Gelegenheit haben wir für einen kurzen Plausch genutzt.

Azad: Die Ideen zum Cover und Video kamen von mir und Specter hat sich dann rann gesetzt und sie stilistisch voll ausgebaut.
Azad: Den Namen gab es schon bevor ich in die Band kam. Da habe ich aber lediglich die Beats gemacht.
Azad: Zu D-Flame habe ich gar keinen Kontakt mehr. Mit den anderen habe ich nur noch persönlichen Kontakt, das heißt wir machen nichts musikmäßiges mehr zusammen.
zugehörige VÖs:
Azad - Fly Away (Single - 05/2010)
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Azad - Azphalt Inferno II (Streettape - 04/2010)
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Azad - Assassin (Album - 05/2009)
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Azad - Klagelied (Wie lang) (Single - 05/2009)
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Azad - Azphalt Inferno (Streettape - 01/2009)
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Azad: Auf zwei oder drei Samplern wie z.B. „Ruff-N-Uncut“ Teil 1 und 2 waren wir vertreten. Außerdem haben wir, die Asiatic Warriors, selbst ein Sampler produziert. Dieser heißt „Strength“. Auf dieser Compilation haben wir ein Song selbst gerappt, die restlichen Songs haben wir produziert und damit andere MCs gefeatured.
Azad: Ich war nur zum produzieren in deren Studios. Ich kenne Kool Savas und die Spezializtz, aber da ist musikalisch nichts geplant.
Azad: Auf der Homepage war ich selber erst einmal, denn im Moment konzentriere ich mich vorrangig auf die Musik. Die Hompage ist eher Nebensache.
Azad: Du meinst sicher den Hardcore Remix. Der wird demnächst veröffentlicht, in Kürze kommt noch eine Auskopplung des aktuellen Roey Marquis II Mixtape „Momentaufnahmen“ mit mir raus.
Azad: Ja, eigentlich schon gerne, aber direkt geplant ist nichts Konkretes.
Azad: Wenn du dir die aktuelle Single anhörst und das Video ansiehst, dann kannst du meine Freiheiten sehen. Kurz gesagt ich bin 100% in dem was ich mache.
Azad: Na, zwölf Jahre kann man nicht sagen. 1988 habe ich anfangs nur Graffiti und Beatbox gemacht. Über die Jahre kam dann die Entwicklung … Ich wollte mal zwei Jahre lang eine Kampfsportschule aufmachen.Trotzdem habe ich aber die Musik nie aus den Augen verloren und sie nebenbei weiter gemacht.
Azad: Naja die Reihenfolge weiß ich nicht genau, aber im nächsten Jahr erscheint auf jeden Fall die Single-Auskopplung, der Remix und im April das Album. Außerdem bin ich auf dem 2001 erscheinenden Juice-Sampler vertreten.







