Interview: Samson Jones - „Sehnsucht“
von Cracc
Samson Jones veröffentlicht am Ende August seine erste EP „Sehnsucht“. Besser bekannt ist Samson Jones derzeit noch unter seinem Pseudonym Jonesmann. Unter diesem Namen ist der Frankfurter seit den 90er Jahren aktiv und hat seine Spuren bei Bozz Music und seinem eigenem Label Echte Musik hinterlassen. Seine heimliche Leidenschaft das Singen gedeiht seit Jahren, erst im Verborgenen mit ein paar Hooks und später immer selbstbewusster mit kompletten Songs. Nun hat er sich entschieden als Künstler seinen Geburtsnamen Samson Jones anzunehmen und sich voll und ganz dem R´n´B zu widmen.

Samson Jones: Das ist ganz unterschiedlich. Zum Beispiel der Song „Mein Star“ ist schon fünf oder sechs Jahre alt, wohingegen „So viel“ und „Bis ans Meer“ erst in den letzten Monaten entstanden sind. Der Titelsong selbst ist inzwischen auch ein knappes Jahr alt. Als es klar war, dass wir „Sehnsucht“ in Form einer EP releasen, habe ich im Prinzip Songs von meinem Album runtergenommen, um da einfach eine richtig schöne Platte zu haben.
Samson Jones: Ich denke viele Jonesmann Fans werden nicht mehr mit mir rollen, weil sie Musik nicht fühlen oder gar kein Bock darauf haben. Aber ich kann mir vorstellen, dass ein Großteil der Leute weiter mit dabei bleibt. Ich habe ja auch schon zu Jonesmann Zeiten viele R’n’B-lastige Songs und Hooks gemacht, die viele Fans gefeiert haben. Ich denke mit der Zeit, wenn das Album kommt, wird es auch viele neue Fans geben, die ich mit hinzugewinnen kann.
zugehörige VÖs:
Samson Jones - Sehnsucht (EP - 08/2010)
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Samson Jones - Echte Musik (Album - 05/2008)
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Samson Jones - In Dein Mund (Mixtape - 06/2006)
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Samson Jones - Nenn Mich Jones (Single - 03/2006)
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Samson Jones - S.J. (Album - 01/2006)
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Samson Jones: Das ist schwer zu beantworten. In einem deepen Rap-Song kann man natürlich sehr viel erzählen, mehr als in einem poppigen R’n’B Song. Trotz allem wird in jedem Stück 100 Prozent Samson Jones drin sein. Am Ende des Tages wird aber auch ein R’n’B Song ganz anders geschrieben. Man legt einfach nicht so viel offen
Samson Jones: Der Option, dass ich in zwei Jahren wieder was als Jonesmann bringe, steht ja nichts im Weg. Ich musste da nur eine klare Trennung durchführen, da das R’n’B Ding weder etwas mit den Jonesmann-Rap-Sachen zu tun hat, noch etwas mit der Musik die Künstler auf Echte Musik machen. Ein Samson Jones hätte als Künstler einfach nicht neben die anderen Acts auf Echte Musik gepasst. Das hätte ich nicht mit mir vereinbaren können. Es werden aber in naher Zukunft bestimmt noch einige Features von Jonesmann hier und da auftauchen, was vor allem daran liegt das ich da nicht unbedingt Einfluss darauf habe, wann die Sachen rauskommen, die vielleicht schon ein Jahr oder länger bei den Leuten rumliegen.
Samson Jones: Das ist mein eigenes, kleines, neu gegründetes Label. Das ist aber wirklich nur um Sachen von mir zu veröffentlichen. Da wird kein anderer Künstler gesigned. Der Vertrieb läuft über Intergroove, mit dem wir schon länger zusammenarbeiten aber um auch das klar von Echte Musik zu trennen, war das einfach eine Businnes-mäßige Notwendigkeit.
Samson Jones: 2007 war ein sehr schwieriges Jahr für mich. Ich war noch bei Bozz, es lief aber alles schon auf die Trennung hinaus. Aber die Zeit war definitiv noch nicht reif für ein R’n’B Album.
Samson Jones: Das Album ist noch nicht ganz fertig, ich arbeite immer noch daran, aber es nimmt immer konkretere Formen an. Natürlich freue ich mich, wenn die EP jetzt gut läuft, aber ich würde das Album auch bringen, wenn „Sehnsucht“ nicht ganz so gut läuft.
(1) http://www.bassdraft.com/de/content/interview/Jonesmann_2006/index.html

