Interview: Straight P - „D.O.G.“
von Cracc
Der Alias „Kölns Fels“ von Straight P ist Programm: Einerseits lässt er keine Zweifel an der Herkunft aufkommen und zum anderen beschreibt er die Standhaftigkeit die man mitbringen muss, um nach 15 Jahren am Mic, 2008 das erste Mixtape zu veröffentlichen und nun 2010 am ersten Album zu feilen. Mit dem Mixtape „Plan P“ bekam Straight P einen Vertriebsdeal bei Groove Attack und fand deutschlandweit Gehör. 2009 kam als Überbrückung die kostenlose „Komm auf den Hund“ EP. In einem Interview mit Bassdraft verrät Straight P einige Details zum kommenden Album „D.O.G.“ und zu seinen bisherigen Erfahrungen im Rapgeschäft.

Straight P: Die Aufnahmen werden diese oder nächste Woche abgeschlossen. Eventuell wird noch ein In- und Outro nachgeliefert. Dann geht´s aber definitiv in den Mix.
Straight P: Man wird sehen. Ich will das Album erstmal in den Händen halten.
Straight P: Das Album heißt „D.O.G. – Deep ohne Grund“ und ist sehr vielschichtig. Von einfachen Storyteller-, Straßen-, über Representer- und sozialkritischen bis hin zu deepen Tracks alles dabei. Partytracks sind wieder keine drauf.
zugehörige VÖs:
Straight P - Komm auf den Hund (EP - 09/2009)
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Straight P - Plan P (Mixtape - 12/2008)
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Straight P: Also erstmal heißt das Mixtape „Plan P“ abgeleitet von „Straight P“!

Straight P: Ja, es kam viel Positives. Auch zum „Shootfight“-Realese im Februar. Geändert hat sich aber für mich persönlich nicht viel. Manchmal erkennen mich ein paar Leute mehr auf der Straße….
Straight P: Ja, es sind schon ein paar Connections entstanden. Besonders zu einigen sehr guten Beatmachern, die auch schon auf „D.O.G.“ dabei sind. Anfragen für Features sind einige gekommen - ich hab aber fast alle abgelehnt. Rapfeatures wird es auch auf diesem Album nicht geben. In einem Track übernimmt ein Sänger einen Teil der Hook, das war´s.
Straight P: Nein war nicht so geplant. Das hat sich einfach so ergeben. Anfang der 90er ging es eh noch mehr um´s „Machen“ und die Kultur kennen zu lernen, ohne es unbedingt releasen zu müssen oder zu wollen…das kam erst viel später. Ich hatte ja auch eine längere Pause. Zwischen 1995 und 1999 ist praktisch gar nix passiert. Zu der Zeit hab ich auch in Bonn gelebt.
Und ja! Es ist schwer wahrgenommen zu werden. Ohne Plan vom Geschäft, Kohle für Releases, Connections zur Szene oder Labeln… Wenn ich am Mic war, habe ich immer gutes Feedback bekommen. Trotzdem vergessen dich die Leute wieder, wenn sie dich nicht öfter auf der Bühne sehen oder etwas zum hören bekommen. Ich hätte vieles gern früher veröffentlicht.
2008 bin ich dann in den Vertrieb von Groove Attack gekommen und hab das Ding selbst rausgebracht.
Straight P: Nein. Ich hatte zu einigen Vertrieben Kontakt aufgenommen, als klar wurde, dass ich es selbst rausbringe. Zu Groove Attack bin ich über eine Empfehlung von einem Kollegen gekommen, der zu der Zeit im Groove Attack-Store gearbeitet hat. Ich bin dann einfach zu einem Termin gegangen und habe „Plan P“ vorgestellt. Er hat sich das dann alleine in Ruhe angehört und das war´s…ein paar Tage oder Wochen später, ich weiss es nicht mehr genau, war ich dann ich dann im Vertrieb.
Straight P: Köln-typischer Rap? So mit Stempel: Das ist Köln-Rap! Nein. Es müssten erstmal ein paar mehr „Lager“ schaffen, wirklich aus der Masse rauszustechen. Ansonsten macht jeder macht seine Sachen, es ist so, wie du sagst. Zusammenarbeiten gibt es aber einige. Ich weiß aber nicht ob die schon veröffentlicht sind, deswegen sag ich dazu nix! Aber mir fällt gerade ein, abgesehen davon gibt’s ja noch diese „this cologne“ und „colognes finest“ Projekte.
Straight P: Die Bühnen...

