Review vom 03.03.2011
Review: Kitty Kat – „Pink Mafia“
Als Kitty Kat vor knapp zwei Jahren ihr erstes Album auf den Markt brachte, war dieses noch sehr von ihrer Aggro Berlin Zeit beeinflusst, schon allein durch das Feature von Sido. Auf "Pink Mafia" hat sich ihre Außenwirkung verändert, das Straßenimage wurde zurückgeschraubt und Kitty setzt nun verstärkt auf ihre weiblichen Qualitäten. Demensprechend ist auch die Musik auf ihrem zweiten Album „Pink Mafia“ weichgespülter. Als Featuregäste sind Megaloh, Chefket, Xavier Naidoo und Rap Major vertreten und auch diese Gästeliste lässt bereits eine gewisse Veränderung erkennen.
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Review vom 21.02.2011
Review: Orgasmus & Mach One - „Rap aus Berlin“
Das Gemeinschaftsprojekt von King Orgasmus One und Mach One „Rap aus Berlin“ war von Anfang an als Marathonprojekt angelegt, welches komplett innerhalb einer Woche aufgenommen werden und den Geist der alten Bassboxxx-Tage wieder Leben einhauchen sollte. Dazu verbarrikadierten sich die Zwei im Studio, nahmen sich alte Instrumentals die bei Mach One unbenutzt seit Jahren auf der Festplatte vor sich hin staubten und legten ohne großes Konzept einfach los. Zusätzlich lud man sich viele rappende Kumpels ein und weitete das Ganze zu einer Dauerparty aus. Was erst einmal nach purem Chaos klingt, ordnet sich auf wundersame Weise beim Durchhören zu einem runden Gesamtpaket. Die Welten von Orgi und Mach prallen ausgewogen aufeinander, wobei die Sichtweisen klar getrennt sind und als Gegenpole fungieren.
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Review vom 27.12.2010
Review: Haftbefehl - „Azzlack Stereotyp”
Das erste Album von Haftbefehl wurde seit seinen ersten Beiträgen auf dem Echte Musik Labelsampler „Kapitel 1“ und diversen anderen Songs oder Featureparts von vielen Stimmen sehnsüchtig herbei gesehnt. Nun ist es also soweit und das Debütalbum „Azzlack Stereotyp” vom Offenbacher Rapper ist fertig. Unterstützung bekommt er dabei von seinen Frankfurter Kollegen Chaker, Azad, Jeyz, und Jonesmann. Aus dem Rest der Republik kommen noch Manuellsen, Massiv, Kollegah und Farid Bang dazu. Anhand dieser Namen, des Covers und des Albumtitels ist klar in welche Richtung es geht: Straßenrap pur!
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Review vom 23.12.2010
Review: Laas Unltd. - „Backpack Inferno“
Laas Unltd. ist mittlerweile ein gefühlte Ewigkeit am Ball und veröffentlicht mit „Backpack Inferno“ sein drittes Album. Der große Durchbruch ist ihm bis jetzt nicht gelungen, obwohl ihm seit dem zweiten Album „2.0 Action Rap“ die Unterstützung von Kool Savas zu Teil wird, der ihn auch auf dem Hit „Der Beweis 2“ sein Können zeigen ließ. Auf „Backpack Inferno“ gibt es außerdem Schützenhilfe von Sido, Harris, Kaas und Hamburger Newcomern Cronik & Coscash. Produziert haben Absturz City und Monroe.
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Review vom 15.12.2010
Review: Michelmann und der Party-Bass-Mob: Geil und durstig
Michelmann ist ein alter Hase im Geschäft, seit zwölf Jahren betreibt er sein eigenes Label, Michelmann Records. Auf diesem veröffentlicht er in regelmäßigen Abständen bassfreudige Alben irgendwo zwischen Suff, Sex und Comedy, die in ebenso regelmäßigen Abständen von der etablierten HipHop-Presse in Grund und Boden ignoriert werden.
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Review vom 20.09.2010
Review: Marteria - „Zum Glück in die Zukunft“
Marteria springt mit seinem vierten Album „Zum Glück in die Zukunft“ vom Sound her auf ein neues Level. Electro angehauchte und dick produzierte Beats wissen zu gefallen. Produziert haben The Krauts, welche schon bei Peter Fox und Miss Platnum für das Klangbild zuständig waren. Mit dieser Information fällt es dann auch nicht schwer, das ein oder andere Grundrezept dieser Erfolge wieder zu finden. Vor allem betrifft zum einen das Arrangement und die Melodien, aber auch Percussions und andere Füllsounds. Was bei Peter Fox ein großer Aufreger für den geneigten Rapfan war, als er 2009 den Echo für die Kategorie Hip Hop / Urban gewann, scheint nun für die gleichen Leute kein Problem mehr zu sein: Belanglose Liedchen, die keinem weh tun – genau das richtige, um im Radio gespielt zu werden.
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Review vom 09.09.2010
Review: B-Lash - „Tränen“
Der Berliner Rapper und Producer mit iranischen Wurzeln begann im Bassboxxx-Umfeld und war danach Gründungsmitglied bei Adrenalin Musik. Dort erschien 2005 sein erstes Soloalbum „Regen“. Seit 2006 treibt er mit 187Beatz zusammen mit Superfunk seine Vorstellungen musikalisch wie textlich weiter voran. Nun veröffentlicht B-Lash nach der Kollabo mit MC Bogy und dem kostenlosen Appetizer „Bevor die Tränen fließen“ sein zweites Soloalbum „Tränen“.
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Review vom 25.08.2010
Review: King Orgasmus One – „La Petite Mort 2 (Moderne Sklaverei)”
Manuel Romeike kehrt nach seinem seichter angelegten Imbiss Bronko zu seinem harten Underground-Alterego King Orgasmus One zurück. „La Petite Mort 2“ ist harter West-Berlin Battlerap, der so zur Zeit selten geworden ist. Die schmale Gradwanderung mit dem neuen Album wieder auf Index zu landen, hat die meisten langeingesessenen Rapper vorsichtiger werden lassen. Zumal große Mediaketten mit Strafzahlungen in empfindlicher Höhe drohen, falls die neuen Alben wieder aus dem Programm genommen werden müssen. Orgi testet diese Grenzen mit diesem Album neu aus.
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Review vom 19.05.2010
Review: F.R. „Wer bist du?“
Seit F.R. als 14-jähriger 2004 für sein erstes Album „Mundwerk“ als deutsches Rap-Wunderkind gefeiert wurde, muss er gegen die entsprechenden Erwartungen und Vorurteile ankämpfen. Nach dem bestanden Abi konnte sich F.R. nun komplett auf die Musik konzentrieren und ist mit seinem vierten Album „Wer bist du?“ zurück. Wie im Titel angedeutet, unternimmt F.R. eine Selbstfindung.
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Review vom 13.05.2010
Review: Blumentopf - „Wir“
Die Mitglieder haben sich nach diversen Soloausflügen wieder als Blumentopf versammelt und die Arbeit an einem neuen Album abgeschlossen. Mit „Wir“ beschreiten die Münchner Großteils die bewährten Pfade, aber sie versuchen auch Neuerungen einzubringen. Der Reimstil ist gleich geblieben und auch die Themen bewegen sich im bekannten Raster. Neu sind die oft verwendeten Rocksounds. Ob Blumentopf vorher mit Dendeman in Kontakt standen, ist mir nicht bekannt.
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Review vom 11.05.2010
Review: Pimps im Park - „Pimps im Park“
Meista O aka Mister Tickler aka Autisti ist mit dem Projekt Pimps im Park zurück auf der musikalischen Landkarte. Wer sich schon länger mit Rap aus Deutschland beschäftigt, wird spätestens beim Namen Lyroholika ein Erinnerungsblitz durch das Gehirn zucken. Und diese Karteikarte wurde in meinem Hirn aktiviert, als ich zufällig bei Pimps im Park reinhörte und das in Flashbacks ausartete. Denn als herausstechendes Merkmal sind mir immer die Stimme und verrückten Texte von Meista O in Erinnerung geblieben. Auf diesem Album potenziert sich da Ganze, denn Meista O hat für Pimps im Park zwei zusätzliche Alteregos geschaffen, die sich regelmäßig abwechseln und dadurch eine große Bandbreite an Verrücktheiten schaffen.
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Review vom 05.06.2007
Review: Colos - "Leben im Exil"
Als Pflichtteil meiner Monatsration Review-CDs kam mir Colos zweites Album „Leben im Exil“ ins Haus geflattert. Mir bereits bekannt von VS Mafia und seinem ersten Streich „Honigblut“, muß diese CD gegen eine gehörige Portion Skepsis und Vorurteile ankämpfen.
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Review vom 03.06.2007
Review: Mr. Mick - "Auf & Ab LP"
Die erste Veröffentlichung auf dem Berliner Label SpokenView ist ein alter Bekannter: Mr. Mick – ehemalig Kaputtnix Crew und PDM. Wer seine Veröffentlichungen „Meistens“ (12“/2001) und „Mick´s Wortlos EP“ (EP/2002) kennt, weiß worauf man sich freuen darf: kraftvolle Beats, jazzig–relaxte Sounds und Texte, die mehr zu bieten haben als leere Worthülsen. Die besten Voraussetzungen für ein Debutalbum.
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Review vom 22.12.2006
Review: Pilskills - "Das Album von Pilskills"
Seit 1996 senden Bagman, Dehfone und Ossi Osker alias Pilskills aus Berlin/Friedrichshain permanent musikalische Zeichen in den Äther. Dabei sind u.a die Vinyls „Zum Mitnehmen EP“ (EP,2000), „Legere“ (12“,2001) und die Splitsingle „50/50 / Disko in der U-Bahn“ (7“,2005) entstanden. 11 Jahre hat man sich demnach also Zeit gelassen, das erste Album zu veröffentlichen.
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Review vom 28.09.2006
Review: D-Flame - F. F. M.
Das mittlerweile vierte Soloalbum serviert D-Flame. Nachdem das dritte Album auf Downbeats nicht so recht Beachtung fand, startet er bei EMI nun wieder richtig durch. Das nach seiner Radiosendung benannte Album verbindet seine Talente als Solokünstler und Radio-DJ.
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Review vom 21.09.2006
Review: V-Mann - Fragmente Deluxe
Offiziell als Funkviertel #5 2004 in Form eines Tapes erschienen und vielfach hochgelobt, erscheint V-Manns „Fragmente“ nun für den Hifi-Fan als CD. Diese Deluxe-Version beinhaltet neben der ursprünglichen Tracklist zwei neue Songs:
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Review vom 21.08.2006
Review: Grobian - Grobian Lebt
„Grobian lebt!“ Hmm, klar – wer sich jetzt die Frage stellt, ob er denn tod sein soll bzw. wer das überhaupt ist, bekommt als Richtungsanzeige Professor Te und reist ins Jahr ins Jahr 1997 zurück, als eine EP namens „Bitte Hau Mich Nicht“ für Aufsehen sorgte. Okay da noch nicht jeder eine Zeitmaschine zu Hause hat, werde ich helfen. Als Frontrapper von Creme De La Creme hat Grobian bzw Der Te schon einige Klassiker, wie „Haschisch Kakalake“ oder das komerziell erfolgreiche „Letzte Nacht “ auf dem Kerbholz. Einige Jahre war es verdächtig ruhig um Te. Jetzt gewährt er mit diesem Album einen Einblick in seine Psyche und man erfährt, was mit ihm die letzten Jahre los war.
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Review vom 21.08.2006
Review: Die Unsichtbaren - Schwarze Erde
Aus Österreich erreicht uns ein Werk namens „Scharze Erde“. Die dahinterstehenden Unsichtbaren bestehen aus12 Rapper, 5 Dj`s und 4 Producer des Tontraeger Records Camps. In die Öffentlichkeit treten die Unsichtbaren mit weißen Masken, die ein wenig an mexikanische Wrestler erinnern, aber durch die Masse der Protagonisten optisch dann doch eher eine Alieninvasion befürchten lassen.
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Review vom 01.08.2006
Review: Gunjah Deluxe - Freakshow
Gunjah Deluxe* kam 2002 nach Berlin und erarbeitete sich durch diverse musikalische Aktivitäten einen Namen. Mit „Hope - Time Fi Gunjah“ veröffentlichte er 2004 seine erste Single. Das Album „Freakshow“ ist bereits seit Mai 2006 im Laden zu haben:
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Review vom 26.06.2006
Review: Olli Banjo - Sparring 2
Wie schon beim ersten Album „Schizogenie“ schießt Olli Banjo wieder eine „Sparring“-Platte zum Aufwärmen vor, ehe das richtige Album erscheint. Das Cover zeigt Olli Banjo allein im Boxring. Ahnlich dem ersten Teil ist fast bei jedem Song ein anderer Künstler mit im Ring, aber es wird Tagteam-Action statt einer Battle geboten.
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letzte Meldungen:
nächste Veröffentlichungen
| 18.11: | Nicone - Nicotin (Album) | |
| 25.11: | Hammer & Zirkel - Sex Sells (Album) | |
| 16.12: | Rako & Kralle - Lauter, Stärker, Besser, (Album) | |
| 13.01: | DCS - Silber (Album) | |
| 13.01: | Marteria - Grüner Samt (Album) | |
| 27.01: | Farid Bang - Der letzte Tag deines Lebens (Album) | |
| tba: | Silla - Wiederbelebt (Album) | |
| tba: | Aphroe - Kavaliersdelikt (Album) | |
| tba: | Olson Rough - 40213 (EP) | |
| tba: | Orgasmus & Schwartz - Folterkeller der Zombienutten (Album) |
