Review: D-Flame - F. F. M.
von Cracc
Das mittlerweile vierte Soloalbum serviert D-Flame. Nachdem das dritte Album auf Downbeats nicht so recht Beachtung fand, startet er bei EMI nun wieder richtig durch. Das nach seiner Radiosendung benannte Album verbindet seine Talente als Solokünstler und Radio-DJ.

Ursprüglich in der Frankfurter Rap-Szene gestartet (Asiatic Warriors) ging er Ende der 90er seinen jamaikanischen Wurzel nach und widmete sich mehr der Reggae- und Dancehallmusic. Diese Einflüsse erweitert er nun mit ein paar Prisen Soul, R´n´B und Pop. Eine Weiterentwicklung, die man bei seinen Skillz hingegen vermisst. Zwischen den Tracks werden passend zum Konzept Jingles und gefakte Werbung eingeschoben, die als Trenner fungieren und die verschiedenen Stile in der Sendung bzw. des Longplayers zusammenhalten. D-Flame setzt die mit seinen bisherigen Veröffentlichungen eingeschlagene Richtung also konsequent fort. Viele Songs drehen sich um Party („Heizz“) und entspanntes Chillen im Sommer ("Endlich wieder da"). Aber auch persönliche („Mom Song“) und selbstkritische („Du gehst mit mir“, „Hörst Du Mich?“) Inhalte kommen zur Sprache.
