Benutzername: Passwort: hier kostenlos anmelden

Suche

Review: Die Unsichtbaren - Schwarze Erde

geschrieben am 21.08.2006
von Cracc

Aus Österreich erreicht uns ein Werk namens „Scharze Erde“. Die dahinterstehenden Unsichtbaren bestehen aus12 Rapper, 5 Dj`s und 4 Producer des Tontraeger Records Camps. In die Öffentlichkeit treten die Unsichtbaren mit weißen Masken, die ein wenig an mexikanische Wrestler erinnern, aber durch die Masse der Protagonisten optisch dann doch eher eine Alieninvasion befürchten lassen.

Die Unsichtbaren - Schwarze Erde Bild Vorderseite

Hört man sich das Album an genauer an, ist aber eher das Gegenteil der Fall. So heißt es in der Presseinfo: „Wer nicht gesehen wird - kann in dieser Welt scheinbar nicht mehr existieren. Eine Gruppe von Individualisten und Freiheitskämpfer hat sich zusammengefunden um diesen Zustand zu ändern.“ So sprechen sie in den Songs die Probleme an, die die urbane Kultur mit sich bringt. Graue kalte Straßenschluchten, dreckige Ecken, seelenlose Körper – dazu die Reiter der Apokalypse und natürlich die Unsichtbaren, die gegen sich dem Verfall entgegen stemmen. Die Musik entspricht dieser drückenden, bizarren Stimmung, die thematisch aufgebaut wird – vielleicht ist es auch anders herum. Verwoben werden die Sounds mit Straighten HipHop Beats ohne viel Schnörkel und jeder Menge Scratche und Sprachsamples. Obwohl so viele Künstler beteiligt sind, wirkt das Album nicht wie ein Sampler, da sich alle zu einer Einheit zusammengefunden haben und es in verschiedenen Konstellationen immer wieder schaffen abwechslungsreich zu bleiben, ohne dabei den Roten Faden zu verlieren.