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Wenn „Am Wasser gebaut“ einen neuen Ausgangspunkt hat, dann die konkrete Formulierung einer ureigenen, intensiven, aufrichtigen Soul Vision in den Zeiten des „Pimp my life“ Mainstreams. Mit Mut zu inhaltlicher Tiefe, klaren Positionen und grösseren Melodien.

Mit voller Absicht wählt die Gruppe dafür die Form und Länge einer klassischen LP. 10 Songs. All killer, no filler. Es scheint befreiend, so zu handeln, dass nicht der Speicherplatz des Mediums die Güte eines Album bestimmt, sondern nur der reine Inhalt. Fettes Brot haben scheinbar LPs gehört, aus der Zeit, wo dieses Ding „Langspielplatte“ als Kunstform gerade erst erschlossen wurde (die 60er).

Wieviel aufmerksame Zeit hat ein Mensch? 40 alte Album Minuten? 3 1/2 Pop Song Minuten? Oder 12 Klingelton Sekunden? Fettes Brot wissen es nicht. Aber hier und heute, aus sich heraus gemessen, sind 10 Songs ein Album, Bündel, oder was auch immer der Name dafür ist und sein soll, und es sind die folgenden: