Das beschreibt „Enfant Terrible“, das Debütalbum des Hamburger Künstlers Jeroma,wohl am treffendsten. Ganz im Stile der klassischen Tragödie wird das Leben alssolches penibel seziert, durchleuchtet und mit geschliffener Rhetorik für die Ewigkeit präpariert. 19 Stücke von einem Musiker, der zwar den Finger in die Wunde legt, sich jedoch auch nichtdavor scheut, mit eben jenem auf sich selbst zu zeigen.
Der Künstler übt Rache. An der Welt, an anderen, an seinem Leben. Diese Tat, dem innerenFrieden zuliebe, besiegelt sein Schicksal – den Tod am Ende des 5. Aktes. Kurz wird nochretrospektiv philosophiert, was bei einem anderen Lebensweg hätte besser laufen können. Dann endet „Enfant Terrible“ und lässt den Hörer mit Fragen zurück. In welche fünf Akte ließesich unser Leben einteilen? Wie endet unsere ganz persönliche „Tragödie“? Verantwortlich für den atmosphärischen Sound des Werkes zeichnen sich der Berliner SupaFunk, der unter anderem schon für sido und K.I.Z. produzierte, sowie Mane. Unterstützt wird Jeroma am Mikrofon von CPP, Filiz, Bulaz und Mach One.
Details
| Künstler: | Jeroma |
| Name: | Enfant Terrible |
| Vö-Art: | Album |
zugehörige VÖs:
| Jeroma - Enfant Terrible (Album) | |
| Jeroma - WAS! Online Mixtape (Mixtape) |



