Das Scheusal geht in die Offensive: Mit gewohnter Brutalität brüllt, stampft und wütet sich der vercrackte Kopf von Hässlich Rap durch 16 Tracks und belegt den Hörer mit einem Flächenbombardement aus Wutsalven und Hasstriaden. Die Terrormaschine schildert dem Hörer in bisher nicht gekannter Intensität seine Weltanschauung. Doch nicht nur mit roher Wildheit, sondern auch mit überlegten, ausgefallenen Texten und eiskalter Logik konstruiert Scheusal hier wahrhaft eigene Welten, nur um sie Track für Track in Schutt und Asche zu legen.
"Staub". Der Name ist mit Bedacht gewählt: Selten waren Tracks Zeitloser und vergänglicher zugleich. Hier scheint nichts Bestand zu haben, alles scheint dem Verfall ausgeliefert zu sein, immer und immer wieder. Das Album lässt kein Stein auf dem anderen und lässt so manches schwache Gemüt verstört und gebrochen zurück.

